Kein Stammbaum nötig. Lust am Werkstück reicht. Den Rest lernst du auf der Pritsche.
Bürostecker raus. Werkzeug rein.Vier Sätze, die du in der Schreibtisch-Schicht kennst.
Freitag um fünf hast du alles abgearbeitet. Du fährst heim und drehst dich um — und siehst nichts, was du gebaut hast.
Du kennst den Punkt. Akku auf zwölf Prozent. Stecker schon dran. Aber die Wand mit dem Stecker steht weiter weg, als du kannst.
Du klickst nach oben in Strukturen, statt nach draußen zu wachsen. Drei Beförderungen später bist du immer noch da, wo du dich nicht spürst.
Niemand sagt dir, was du eigentlich gebaut hast. Es gibt keine Wand, kein Dach, keinen Schrank. Es gibt nur Mails, die längst ungelesen archiviert sind.
Beim Fußball siehst du es: Jeder kann mit drei Jahren anfangen. Jeder kann zum Bolzplatz. Profi wird einer von Tausend, aber Spielen darf jeder.Auf den Bolzplatz konntest du immer. Auf die Baustelle auch.
Im Handwerk haben wir das gleiche System. Niedrige Schwelle, eigene Bude am Ende, Werkstück am Feierabend. Die Tür ist da. Wir zeigen sie nur keinem mehr.
Hier ist, was passiert, wenn du auf die andere Seite wechselst.
Du musst nicht alles auf einmal entscheiden. Jede Tür hat ihr Tempo.
Zwei Wochen Reinschauen, ohne Vertrag. Du weißt danach, ob's deins ist. Kein Stress, kein Risiko.
Als Helfer anfangen, on the job lernen, später Brief nachholen. In Anlage-B-Gewerken (Fliesenleger, Parkettleger u. a.) sogar als Selbstständiger möglich.
Verkürzte Lehrzeit mit Vorerfahrung. Meist 2 statt 3,5 Jahre. Lohn etwas höher als normal, weil du älter und schon erfahren bist.
Drei Stationen, ein Beruf. Reisen, lernen, gut verdienen. Am Ende den Betrieb suchen, der wirklich passt.
Wir vermitteln, wir begleiten, wir bauen Brücken. Lernen tust du auf der Baustelle.
Listing, das auf dich zugeschnitten ist. Kein Massen-Bewerbungs-Wahnsinn, kein Anschreiben-Theater. Wir kennen die Betriebe persönlich.
Geführte Route durch drei Stationen. Berichtsheft im Handy, Trupp-Karte, Material-Connector über alle Stationen. Du reist, das System trägt mit.
Alle zwei Wochen Wissen, das du brauchst, wenn du wechseln willst. Was kostet was, welche Gewerke nehmen Quereinsteiger, wo's offene Türen gibt.
Echte Geschichten brauchen echte Menschen. Wir sammeln. Sobald die ersten dabei sind, stehen sie hier.
Wir sammeln echte Quereinsteiger-Geschichten ab Sommer 2026.
Hier kommt die zweite Geschichte, sobald wir sie haben.
Dritte Geschichte. Echte Menschen, echte Werkstücke, echte Wege.
Mit 30, 40, 50 — fast jedes Gewerk nimmt Quereinsteiger. Was zählt: Hand, Kopf, Lust. Wir hatten schon Wechsler mit 47, die heute eigenen Stempel haben.
Praktikum: nichts. Direkt-Einstieg als Helfer: du verdienst von Tag eins. Zweitausbildung: niedriger als deine alte Stelle, aber du lernst bezahlt. Walz-Programm: kostet je nach Modell — wir rechnen das im Erstgespräch durch.
Am Anfang ja. Helfer-Stundenlohn liegt bei 13 bis 18 Euro. Nach Ausbildung Geselle: 2.800–3.400 netto in Süddeutschland. Mit Stempel oder Meister deutlich mehr. Bürojob mit Anzug und Pendel: oft weniger netto, als auf der Lohnabrechnung steht.
Dann ziehst du den Stecker wieder andersrum. Kein Drama. Aber: die meisten merken nach drei Monaten genau das Gegenteil — dass sie nie wieder zurück wollen.
SHK, Elektrik, Dachdeckerei, Trockenbau, Maler, Tischler. Eigentlich alle. Wo Personalmangel ist, ist die Tür weit offen. Aktuell ist sie überall weit offen.
Nein. Du kannst als Helfer anfangen, parallel den Brief machen oder ohne Brief weiterarbeiten. In Anlage-B-Gewerken sogar bis zum eigenen Stempel — ohne Meisterbrief, weil das Gewerk zulassungsfrei ist.